Varnagy Attila
Varnagy Attila 

Pflegeheime und Gesundheitseinrichtungen. 

Wenn Ihre Einrichtung betroffen ist, dann kann ich mit folgende schritte Helfen

 

 

Ca. 50 % der Bewohner – Zahl steigend – in Seniorenheimen und Pflegeheime leiden an Kau- und Schluckstörungen, auch Dysphagien genannt (vgl. ORF, 2010). Dysphagie betrifft aber nicht nur die Pflegeheimbewohner, so sind laut Professor ChristianeHey, Chefärztin der Abteilung Phoniatrie und Pädaudiologie am Universitätsklinikum Marburg mehr als fünf Millionen Menschen in Deutschland von Schluck- und Kaubeschwerden betroffen (vgl. DAZ 2016, S. 102). Diese Störungen beim Essen, Trinkenoder Schlucken können oft als schwerwiegende Komplikationen eine Mangelernährung, einen niedrigen Body-Mass-Index, Dehydratation, Aspirationspneumonien und eine notwendige Sondenernährung zur Folge haben. Damit verbunden sind hohe Kosten für das Einrichtung, eingeschränkte Lebensqualität und nicht zuletzt ein zu frühes Ableben (vgl. Smoliner, 2013, S. 23 ff). Durch konsistenzangepasste Kostformen kann aspirationsfreies Schlucken wieder möglich gemacht werden. Aufgrund der Angst des Verschluckens und des oft abstoßenden Erscheinungsbildes der Gerichte nehmen die Betroffenen nicht genug Essen zu sich – bis hin zur Verweigerung der Nahrungsaufnahme –, ernähren sich einseitig von Suppen und Brei und sind somit oft unterernährt (vgl. Prosiegel, Weber, 2013, S. 82 ff). Es ist daher entscheidend, dass die Betroffenen ein auf eigene Bedürfnisse und Möglichkeiten optimal zugeschnittenes Ernährungskonzept erhalten. Eine ernährungsphysiologisch hochwertige, ausgewogene, genussreiche und optisch ansprechende Ernährung bedeutet für die Patienten nicht nur Struktur und soziale Integration im Alltag, sondern leistet auch einen wesentlichen Beitrag zur Lebensqualität.

 

Wenn Ihre Einrichtung betroffen ist, dann kann ich mit folgende schritte Helfen. 

 

- Erarbeitung von gemeinsamen Dysphagie-Richtlinien,

- Rücksprache mit Diätologen und Logopäden,

- neuer Speiseplan,

- Erarbeitung von neuen Rezepten,

- Abhalten von Sensibilisierungstagen,

- Ausarbeitung des Beschwerdemanagements,

- Mitarbeiterschulung,

- schrittweise Einführung der neuen Gerichte,

- Evaluierung der neuen Rezepte,

- Assessment der Projektintegration sowie

- Vollintegration des neuen Konzepts.                                                                                                                           Zurück

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